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Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung

12.05.2014. Robert Warshow war einer der bedeutendsten Filmkritiker und Kulturtheoretiker der USA. In seinem Essay "Das Erbe der Dreißiger" denkt er über Massenkultur, persönliche Erfahrung und die Rolle der amerikanischen Intellektuellen nach. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Band "Die unmittelbare Erfahrung".
Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung
Filme, Comics, Theater und andere Aspekte der Populärkultur
Aus dem Amerikanischen von Thekla Dannenberg

Vorwerk 8, Berlin 2014
256 Seiten, broschiert, 24 €

Erscheint am 26. Mai 2014

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Klappentext: Geprägt von den intellektuellen Debatten und ideologischen Gräben der Dreißiger, den Auseinandersetzungen zwischen den kommunistischen Volksfront-Bewegungen und der Reaktion der McCarthy-Ära, publizierte er als 'antikommunistischer Linker' in den 40er und 50er Jahren im Zweifrontenkrieg gegen den Sta­li­­nis­mus und McCarthyismus. Gemeinsamer Bezugspunkt der thematisch breitgefächerten Texte zu Film (vornehmlich Gangsterfilm und Western), Massenkulturphänomenen wie Co­mics, Theater und Literatur dieses außerordentlichen kritischen Temperamentes ist sein Festhalten an der "unmittelbaren Erfahrung" als Korrektiv ideologischer Verirrungen und in­te­gra­ler Bestandteil der Kritik. Die vorliegende Anthologie vereinigt alle Film-Texte Warshows sowie weitere Essays, die er zu einer Reihe verwandter Aspekte der Populärkultur in Amerika geschrieben hat.

Zum Autor: Robert Warshow (1917-1955), Essayist, (Film-) Kritiker und Kulturtheoretiker, ist beinahe vergessen. Er lebte in New York und schrieb über Film und Massenkultur für Commentary und The Partisan Review.

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