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Rainer Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg

11.08.2014. Der Historiker Rainer Pöppinghege schildert, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen waren für Kommunikation und Transport unverzichtbar, obwohl dieser Krieg schon industrialisiert war. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Tiere im Ersten Weltkrieg".
Rainer Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg
Eine Kulturgeschichte

Rotbuch Verlag, Berlin 2014
144 Seiten, gebunden, € 18,95

Erscheint am 21. August 2014

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Klappentext: Der Erste Weltkrieg gilt als erster industrialisierter Krieg - und doch waren zwischen 1914 und 1918 Millionen von Reit-, Last- und Zugtieren für die Fortbewegung von Menschen und Material unverzichtbar. Die militärische und infrastrukturelle Bedeutung von Tieren war damit - vor allem im Vergleich zu späteren Kriegen - besonders groß. Fernab von gängigen Mythen und Heldengeschichten schildert Rainer Pöppinghege, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Dabei analysiert er neben den Beziehungen zwischen Mensch und Tier auch die vielfältigen Arbeitsbereiche der Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen und fokussiert so einen vernachlässigten Aspekt der Historiographie.

Zum Autor: Rainer Pöppinghege lehrt Neueste Geschichte und Didaktik an der Universität Paderborn, wo er über Kriegsgefangenen-Zeitungen des Ersten Weltkriegs habilitierte. Im Rahmen seiner bisherigen Forschungen hat er sich u. a. auch mit den historischen Mensch-Tier-Beziehungen beschäftigt. Diese beiden Themenfelder führt er im vorliegenden Buch zusammen.

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