Vorgeblättert

Katharina Born: Schlechte Gesellschaft

31.01.2011. Welche Geheimnisse zu Tage gefördert werden können, wenn ein ehrgeiziger Literaturwissenschaftler den Nachlass eines Dichters sichtet, davon erzählt Katharina Born in ihrer Familiengeschichte "Schlechte Gesellschaft". Lesen Sie hier den Anfang.
Katharina Born: Schlechte Gesellschaft
Eine Familiengeschichte

Carl Hanser Verlag, München 2010
272 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 7. Februar 2011

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Klappentext
: Drei Geschichten, drei Generationen, drei Frauen: Während der 68er-Protestbewegung lernen sich der junge Dichter Peter Vahlen und die von allen bewunderte Hella von Nesselhahn kennen. Fast vierzig Jahre später ist Vahlen tot. Als der Doktorand Andreas Wieland Vahlens Nachlass sichten will, blockt Hella ab, denn in den Kartons steckt auch die dunkle Geschichte der Vahlens. Wielands Recherchen führen ihn zurück ins Kaiserreich, in die Weimarer Republik und Nazizeit und tief in die Lebenslügen, Eitelkeiten und blinden Flecke einer Familie. Die Tochter Judith aber begeistert sich für die Idee, alles ans Licht zu bringen. "Schlechte Gesellschaft" ist eine Spurensuche in der eigenen Heimat und Geschichte, fesselnd, ironisch, voller lebendiger Figuren und realistischer Situationen.

Zur Autorin: Katharina Born, 1973 in Berlin geboren, lebt in Paris und bei Dannenberg. Seit 2003 gibt sie das Werk ihres Vaters Nicolas Born (1937-1979) heraus. Sie erhielt u.a. den Literaturpreis Ruhr 2007, den Georg-K.-Glaser-Preis 2008 und den Ernst Willner-Preis 2009.

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