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John Gray: Politik der Apokalypse

13.08.2009. Nichts hat soviel Unglück über die Menschheit gebracht wie der Glaube an eine bessere Welt, meint John Gray. In seinem Buch "Politik der Apokalypse" rechnet der britische Ideengeschichtler mit dem utopischen Denken in Religion und Politik ab und plädiert für eine rigorose Realpolitk. Lesen Sie hier einen Auszug.
John Gray: Politik der Apokalypse
Wie Religion die Welt in die Krise stürzt
Aus dem Englischen von Christoph Trunk

Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2009
360 Seiten, gebunden, Euro 22,90

Erscheint am 31. August 2009

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Klappentext: Die Politik des 20. Jahrhunderts ist ein Kapitel der Religionsgeschichte. Mit dieser Einsicht leitet John Gray seinen Abriss moderner politischer Ideen von der Antike bis in die Gegenwart ein. Furios und in verblüffender Evidenz stellt Gray dar, wie sehr sich islamische oder christliche Fundamentalisten und neoliberale Turbokapitalisten, die Jakobiner im Frankreich des späten 18. Jahrhunderts, die Nationalsozialisten und die US-amerikanische Bush-Regierung ähneln. Die von Utopien geschundene Welt lässt sich im 21. Jahrhundert nur noch durch eine globale Realpolitik vor dem Untergang bewahren.

Zum Autor: John Gray, geboren 1948, ist Professor für Europäische Ideengeschichte an der London School of Economics. Durch zahlreiche Sendungen für die BBC wurde er weltweit bekannt, wie auch als Autor herausragender Bücher gefeiert: "Die falsche Verheißung. Der globale Kapitalismus und seine Folgen" (1999); ferner der Weltbestseller "Straw Dogs. Thoughts on Humans and Other Animals" (2003), der bei Klett-Cotta erscheinen wird.

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