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Jacques Roubaud: Der verlorene letzte Ball

20.07.2009. Es geht um Treue und Verrat, um Liebe und Opportunismus. Jacques Roubaud erzählt in "Der verlorene letzte Ball" die Geschichte von Laurent und seinem Freund NO, zwei Balljungen im Frankreich der Vichy-Regierung. Auf einem Golfplatz belauschen sie das Gespräch eines Gestapomannes mit dem Chef der französischen Miliz... .. Lesen Sie hier einen Auszug.
Jacques Roubaud: Der verlorene letzte Ball
Aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2009
120 Seiten, gebunden, Euro 14,90

Erscheint am 18. August 2009

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Klappentext
: Ein kleines Buch - große Themen: Es geht um Treue und Verrat, um Liebe und Opportunismus. Roubaud erzählt sparsam und fesselnd zugleich, wie aus einem leichthin gegebenen Versprechen grausamer Ernst wird, von dem Leben abhängen. Roubaud erzählt eine Geschichte, die harmlos beginnt: die Geschichte von Laurent und seinem Freund NO, zwei Balljungen im Frankreich der Vichy- Regierung. Auf einem Golfplatz belauschen sie das Gespräch eines Gestapomannes mit dem Chef der französischen Miliz. Laurents Vater, im Widerstand aktiv, war in Gefahr, in eine Falle zu laufen, wenn er nicht rechtzeitig gewarnt würde. NO übernimmt diese Aufgabe, und Laurent verspricht ihm dafür, 55.555 Golfbälle zu sammeln, die außerhalb des Platzes gelandet waren, keinen mehr, keinen weniger.
Aus dem scheinbar überschaubaren Versprechen wird eine Aufgabe fürs Leben, die Laurent sehr ernst nimmt: zu ernst, wie sich am Ende - auch des Lebens von Laurent - herausstellt.

Zum Autor: Jacques Roubaud, 1932 in Caluire (Rhone) geboren, lebt als Mathematiker, Dichter und Übersetzer in Paris. Mitglied der Gruppe OULIPO (Werkstatt für potentielle Literatur), der u.a. Raymond Queneau, Georges Perec und Italo Calvino angehörten. 1990 erhielt er den Grand Prix National de Poesie.

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