Vorgeblättert

Helga Kurzchalia: Weltzeituhr

Ausgewählte Leseproben. Von Helga Kurzchalia
18.06.2026. In "Weltzeituhr" erzählt Helga Kurzchalia von den Siebziger- und Achtzigerjahren in Ostberlin und verwebt individuelle Erfahrungen mit dem Weltgeschehen: Eine junge Psychologin fühlt sich durch die gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer Freiheit eingeschränkt und fragt sich immer wieder, was normal ist und warum ihr das Normale oft so befremdlich vorkommt. Ist es ein Nachhall auf die Nazizeit? Oder ein Abbild der DDR mit ihren Normen und Zwängen, der gefühlten Enge?
Helga Kurzchalia:
Weltzeituhr
152 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. Matthes &Seitz/Friedenauer Presse 2026. 
Preis: 22,00 Euro. ISBN: 978-3-7518-8067-1.

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Das Buch erscheint am 2. Juli.

Klappentext: "'Weltzeituhr' erzählt von den Siebziger- und Achtzigerjahren in Ostberlin und verwebt individuelle Erfahrungen mit dem Weltgeschehen: Eine junge Psychologin fühlt sich durch die gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer Freiheit eingeschränkt und fragt sich immer wieder, was normal ist und warum ihr das Normale oft so befremdlich vorkommt. Ist es ein Nachhall auf die Nazizeit? Oder ein Abbild der DDR mit ihren Normen und Zwängen, der gefühlten Enge? Lässt sich mit Therapie die Welt verändern, und was hat diese Frage mit ihrer eigenen Herkunft zu tun? Auf der Suche nach Orientierung blickt sie mit fremden Augen auf ihr eigenes Leben – bei der Begegnung mit Magda, die während des Krieges Kinder aus dem jüdischen Ghetto geschleust hat und viele Jahre später mit autistischen Kindern arbeitet; bei ihrer Arbeit im Krankenhaus Herzberge, als sie in der Psychiatrie unvermutet auf einen alten Schulfreund trifft, der dort Patient ist; oder in einer Beratungsstelle, wo sie gemeinsam mit Familien den persönlichen Spielraum für Veränderung erkundet. Immer wieder zeigt sich, wie sehr das Politische das Private durchdringt: Persönliche Biografie wird zum Brennglas kollektiver Geschichte.

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