Vorgeblättert

Edmund de Waal: Der Hase mit den Bernsteinaugen

04.08.2011. Von seiner Recherche über 264 Netsuke - japanische Miniaturschnitzereien - und ihre wechselnden Besitzer erzählt Edmund de Waal in "Der Hase mit den Bernsteinaugen". Es ist auch die Geschichte seiner Familie, der jüdischen Familie Ephrussi - ihrem Erfolg in Odessa, Paris und Wien und ihrem Niedergang nach dem Anschluss Österreichs 1938. Lesen Sie einen Auszug.
Edmund de Waal: Der Hase mit den Bernsteinaugen
Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi
Aus dem Englischen von Brigitte Hilzensauer

Zsolnay Verlag, Wien 2011
352 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 29. August 2011

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Klappentext: 264 Netsuke, Miniatur-Schnitzereien aus Holz und Elfenbein aus Japan, liegen in der Vitrine des britischen Keramikkünstlers Edmund de Waal, Nachkomme der jüdischen Familie Ephrussi. Wie sie dorthin gelangten, erzählt de Waal in einem Erinnerungsbuch, das vom Paris der Belle Epoque ins Wien des Fin de siecle führt und vom Tokio der 1950er Jahre über Odessa nach London. Die Ephrussi, einst an Reichtum und Einfluss den Rothschilds ebenbürtig, erlebten mit dem "Anschluss" 1938 den Niedergang - ihr gesamtes Vermögen wurde arisiert. Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, eine Wunderkammer, eine Erkundung über Besitz und Verlust, über das Leben der Dinge und die Fortdauer der Erinnerung.

Zum Autor: Edmund de Waal (Homepage) wurde 1964 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Er ist Professor für Keramik an der University of Westminster und stellte u.a. im Victoria and Albert Museum und in der Tate Britain aus. Er lebt in London.

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