Vorgeblättert

Andrew Miller: Friedhof der Unschuldigen

15.07.2013. Jean-Baptiste Baratte hat den Auftrag (aus Versailles) den "Friedhof der Unschuldigen" zu demolieren, dessen Gestank unerträglich geworden ist und Paris verpestet. Kurz vor Ausbruch der französischen Revolution wird dieses Unterfangen zur wahren Hölle. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman des britischen Schriftstellers Andrew Miller.
Andrew Miller: Friedhof der Unschuldigen
Roman
Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl

Zsolnay Verlag, Wien 2013
384 Seiten, gebunden, € 21,90

Erscheint am 29. Juli 2013


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Klappentext: Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts: Im Schloss von Versailles wird dem jungen Ingenieur Jean-Baptiste Baratte von höchster Stelle ein Auftrag erteilt. Er soll den Friedhof der Unschuldigen demolieren, der, mitten in Paris gelegen, Hunderttausende von Toten beherbergt und dessen Ausdünstungen die Stadt langsam vergiften, so dass der Wein in den Kellern zu Essig wird, Fleisch binnen Minuten verfault. Aber es soll möglichst unauffällig geschehen, der Pöbel ist abergläubisch und will die Totenruhe nicht gestört sehen. Miller erzählt diese Geschichte vom Vorabend der Revolution und den widerstreitenden Kräften des Alten und des Neuen in einer kühnen, eleganten Prosa.

Zum Autor: Andrew Miller wurde 1960 in Bath geboren, lebt in Somerset. Für seinen ersten Roman "Die Gabe des Schmerzes" (Zsolnay, 1998) erhielt er 1998 den Impac Dublin Literary Award. Der Roman wurde in 16 Sprachen übersetzt.

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