Bücher der Saison

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Herbst 2025

Bücher der Saison 16.11.2025 Unter den deutschen Roman scheint in diesem Jahr kein "Zauberberg" und keine "Atemschaukel". Immerhin: Der meistbesprochene Roman über das Gastland Philippinen war Karl-Heinz Otts "Die Heilung von Luzon". Und mit Thomas Pynchons "Schattenmann" und Andras Viskys "Die Aussiedlung" sind zwei veritable Brocken erschienen, die die Kritiker in die Knie gehen ließen. Auch bei Sach- und Politischen Büchern findet sich jede Menge anregender Stoff. Hier also unsere Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher im Herbst 2025.

Herbst 2024

Bücher der Saison 18.11.2024 Wo anders als hier im Perlentaucher finden Sie folgende zentrale Erkenntnis dieses Bücherherbstes: "Manchmal hebt sich ein Gedanke wie so eine Parkplatzschranke, und so können Maus und Lurch wieder ungehindert durch"? (Bei Clemens J. Setz, ok.) Es ist ein extrem reicher Bücherherbst: Die Verlage waren diesmal wirklich in Form. Weihnachten sollte dieses Jahr sehr lange dauern. Hier unsere Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison. Viel Spaß beim Lesen.

Herbstbücher 2020

Bücher der Saison 10.11.2020 In Torben Kuhlmanns Bilderbuch "Einstein" gibt es eine coole Entdeckermaus, die sich auf eine fantastische Reise durch Raum und Zeit begibt. An der sollten Sie sich ein Vorbild nehmen und dem Perlentaucher auf eine Reise durch diesen bunten und bizarren Bücherherbst folgen. Da gibt's Romane über das Schwulsein in Syrien, Essays über die Konstruktion von Sprache, politische Bücher über die Liebe zu Deutschland. Am Ende steht ihre ganz persönliche Relativitätstheorie: Kein Hirn ist so groß und kein Regal so klein, dass es nicht noch ein Buch verkraftet.

Frühlingsromane

Bücher der Saison 06.04.2020 Eine ordentliche Portion Eskapismus kann in diesen Tagen nicht schaden. Warum nicht die Welt mal mit den Augen von Thomas Cromwell sehen? Oder die Nachwende von Chemnitz aus betrachten? Oder die Liebe mit zwei höchst achtsamen Millenials durchleben? Auch die Sachbücher bieten jenseits von Epidemien-Büchern Lesestoff zum Abtauchen:  Jens Malte Fischers Karl-Kraus-Biografie entfachte in Daniel Kehlmann eine neue Liebe zu dem brillanten Polemiker.  Charles King schickt uns in die Schule der rebellischen Kulturanthropologen der zwanziger Jahre. Und Zoran Terzic erzählt uns eine Geschichte der Idiotie. Dies alles und mehr in den Büchern der Frühjahrssaison.

Kindheiten gibt es überall

Bücher der Saison 12.04.2019 "Das ist unser struppiges, lärmendes, hinreißendes Europa", rief Paul Ingendaay,  als er "Grand Tour" zuschlug, eine 47-sprachige Reise durch unseren guten alten Kontinent und ganz klar Buch der Saison. Wie einige hochinteressante Romane, die es nicht richtig sind, weil sie vom eigenen Leben erzählen, Philippe Lançons "Der Fetzen" natürlich oder Saša Stanišić' "Herkunft". Sachbücher wenden sich dem Musikleben in der Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, Leonardo oder der Herkunft des Kapitalismus aus dem Geist des Roggens zu. Und in den politischen Büchern gibt es wenigstens einen, der hoffnungsfroh in die Zukunft schaut: den 88-jährigen Michel Serres.

Gosse und Prophetie

Bücher der Saison 12.04.2018 Mit Serhji Zhadan und Monika Maron gewinnt die Literatur in diesem Frühjahr politisches Karacho. Georg Klein verabreicht uns mit "Miakro" ein Halluzinogen. Judith Keller betrachtet die Welt aus einer Straßenbahn. Im Sachbuch vermisst Wolfram Eilenberger die Zauberer an den Unis, Michael Zeuske erzählt eine Universalgeschichte der Sklaverei, Anna Lowenhaupt Tsing sucht den "Pilz am Ende der Welt" und Mary Beard ruft: Frauen, nehmt euch die Macht.
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