Herausgegeben von Klaus Arnold und Christoph Claassen. Rundfunkjournalisten in der DDR standen vor der kaum lösbaren Aufgabe, den ideologischen Vorgaben der SED-Spitze zu genügen und gleichzeitig durch ein unterhaltsames Programm zu verhindern, dass die Hörer zu Westsendern abwanderten. Dieses Dilemma ist das zentrale Thema des vorliegenden Sammelbandes, der einen umfassenden Überblick über den Hörfunk in der DDR bietet. Öfter als flotte Tanzmusik, Schlager und Pop dröhnten vor allem in den ersten Jahrzehnten Aufbaupropaganda und Kampflieder durch den Äther. Erst seit den 70er Jahren bestimmten Hörerwünsche zunehmend die Unterhaltungssendungen, das Informationsprogramm blieb strikt am Parteikurs und seinen Kampagnen ausgerichtet.Die Beiträge des Bandes widmen sich unter anderem den Unterhaltungssendungen des DDR-Rundfunks, dem Erfolg des Jugendstudios DT 64, aber auch den konspirativ organisierten Geheimsendern. Radiomacher, Programme sowie Hörer werden beleuchtet und in zeitgeschichtliche Zusammenhänge gestellt. Der Sammelband geht auf eine Tagung zurück, die das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt im März 2004 in Kooperation mit dem DeutschlandRadio Berlin und der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin veranstaltet haben.
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