Wolfram Hoepfner (Hg.)

Antike Bibliotheken

Philipp von Zabern Verlag, Mainz 2002
ISBN 9783805328463
Gebunden, 120 Seiten, 34,80 EUR

Klappentext

Mit 83 Farb-, 17 SW-Abbildungen und 67 Zeichnungen. Die Rolle und die Zahl der Büchersammlungen im spätklassischen und hellenistischen Griechenland wird oft unterschätzt. Im vorliegenden Band wird zu allen Kategorien von Büchersammlungen Stellung genommen: öffentliche Archive und Bibliotheken, von Stiftungen oder Herrschern unterhaltene Akademien und Bibliotheken im Zentrum, Bibliotheken in Gymnasien, Bibliotheken für Erziehung und Bildung in privaten Häusern und Bibliotheken in Herrscherpalästen. Als eine der ersten nachantiken und einer nachweislich bürgerlichen Öffentlichkeit zugänglichen Bibliotheken ist die frühklassizistiche Herzogin Anne Amalia-Bibliothek in Weimar dargestellt. Hier entstand durch Überführung in eine öffentliche Einrichtung eine ausgesprochene Gebrauchsbibliothek,die in ihrer Struktur möglicherweise auf antike Vorbilder zurückgeht.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 31.10.2002

Dieser Band begeistert Rolf-Bernhard Essig mit seiner "Anschaulichkeit" und der "für die Archäologie so typischen detektivischen Spurensuche". Er findet die Sammlung der Aufsätze im Zusammenhang mit den "Fotografien von Bibliotheksruinen und von Rekonstruktionen, mit Grabungsplänen und Grundrissen, mit Darstellungen von Lesenden und Schreibenden" eine "ideale Einführung in die antike Buchkunst". Gerade die Details haben es ihm angetan, und dass es hier zur Geburtsstätte der Philosophie geht: "Platons Akademie". Alles damit Zusammenhängende ist, so Essig, "intelligent und umfassend" erklärt.