Wladimir Kaminer

Salve Papa!

Cover: Salve Papa!
Manhattan Verlag, München 2008
ISBN 9783442546176
Gebunden, 224 Seiten, 17,95 EUR

Klappentext

Was lernen seine Kinder eigentlich in der Schule? Das fragt sich Wladimir Kaminer schon länger. Nun weiß er es: Sie lernen Latein. Zumindest seine Tochter. Zumindest zeitweise. Zumindest zwei Worte: Salve Papa! Damit ist Nicole mit ihrem Latein zwar bereits wieder am Ende, aber sie hat ja noch sieben Jahre Zeit bis zum passenden Abschiedsgruß. Inzwischen hat ihr Bruder bei eBay bereits einiges fürs Leben gelernt. Auf dem Schulhof versteigert er seine Lutscherbestände an den Meistbietenden, was dem stolzen Vater prompt eine Vorladung bei der Rektorin einbringt. Ja, man hat es nicht leicht als Erziehungsberechtigter in unserer Zeit.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.09.2008

Durchaus amüsiert hat sich Peter Michalzik bei der Lektüre von Wladimir Kaminers neuem Buch "Salve Papa!". Dabei betrachtet er das gesamte Genre von Vater-, Mutter-, Familienbüchern eher mit gehöriger Skepsis, scheint ihm in dieser Hinsicht doch alles schon gesagt. Kaminers Vaterbuch "Salve Papa!" zählt er zur Unter-Gruppe "Ich erzähle euch lustige Geschichten von meinem Leben mit meinen Kindern", an der sein Bedarf eigentlich gesättigt ist. Dennoch hat er es im Grunde freundlich aufgenommen, vor allem wegen des leichten Plaudertons, den Kaminer anschlägt, und an seinen netten Geschichten, in denen sich der Autor dümmer mache, als er ist, und seine Kinder klüger, als sie sind. Er attestiert Kaminer, selbstironisch mit seiner Vaterrolle zu kokettieren und damit genau dem aktuell angesagten "ironisch abgefederten Vaterbild" zu entsprechen.
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