Englisch-deustche Ausgabe. Kritisch herausgegeben uund eingeleitet von Christa Jansohn.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.11.2002
Erst jetzt wurden drei Gesamtübersetzungen von Shakespeares Sonetten aus den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt und erstmals veröffentlicht, berichtet Stefana Sabin. Die von Christa Jansohn herausgegebenen Übersetzungen stammen von der Studienrätin Sophie Heiden (1875-1945), dem Weimarer Schriftsteller Johannes Schlaf (1862-1941) und dem Religionshistoriker Friedrich Cornelius (1893-1976), und verfolgen je unterschiedlichen Ansätze. In der Übersetzung Heidens, die die Sonette in einem neuen Lichte erscheinen lassen wollte, erblickt Sabin einen "Teil einer integrativen deutsch-jüdischen Kultur." Johannes Schlafs Übersetzung steht für Sabin dagegen eher im Geiste der "Shakespeare-Schwärmerei"; ihre "poetische Stimmlage" geht laut Sabin indes auf sprachliche Treue. Friedrich Cornelius, der die Sonette in französischer Gefangenschaft übersetzte, verstand Originaltreue wiederum als "Bemühung, den Wortsinn wiederzugeben, aber auch als Freiheit im Umgang mit Reim und Rhythmus", hält Sabin fest.
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