Aus dem Amerikanischen von Tanja Handels. Vor fünfzig Jahren verfällt William Finnegan dem Surfen. Damals verschafft es ihm Respekt, dann jagt es ihn raus in die Welt - Samoa, Indonesien, Australien, Südafrika -, als Familienvater mit Job beim New Yorker dient es der Flucht vor dem Alltag … "Barbarentage" erzählt die Geschichte dieser lebenslangen Leidenschaft, sie handelt vom Fernweh, von wahren Abenteuern und den Versuchen, trotz allem ein Träumer zu bleiben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2018
Rezensent Christoph Schröder lernt die Surferszene jenseits der Klischees kennen in dieser 500 Seiten schweren und, wie er findet, fesselnden Autobiografie von William Finnegan. Dabei erzählt ihm der in Kalifornien geborene Kriegsreporter nicht einmal etwas von seinem Job: Vielmehr begleitet der Kritiker Finnigan hier nach Maui, Bali, durch die Südsee und bis Afrika, immer auf der Suche nach der perfekten Welle, erlebt dessen Besessenheit, die Angst, aber auch den "Schauer des tödlichen Risikos" und lobt nicht zuletzt den journalistischen Blick des Autors, der ihm hier nicht nur alles über das Surfen verrät, sondern auch von Krankheiten, Gefahren und verseuchten Meeren erzählt.
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