Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.09.2001
Nur "streckenweise" ein Genuss ist dieses Buch mit Kolumnen nach Geschmack von Elisa Peppel. Zwar zeige sich Droste mitunter durchaus "scharfzüngig" - besonders wenn es um die rot-grüne Regierung geht - doch insgesamt neige der Autor, der regelmäßig Kolumnen für die "taz" verfasst, dazu, es sich "gerne mal gemütlich" zu machen Das ist offensichtlich ganz und gar nicht, was sich Peppel von einem Satiriker erwartet, die moniert, dass so manches in diesem Band allzu "harmlos und flauschig" geraten ist . Dass Droste außerdem entschieden zum Kalauern neigt, trägt ihm ebenfalls nicht die Sympathien der Rezensentin ein, und so beschließt sie ihre Kritik mit einem Hinweis auf die "kurze Halbwertszeit" dieser Texte, die als Kolumne einer Tageszeitung durchaus ihren Wert haben, jedoch als Buch "Pfeile ins Leere" schießen.
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