Francisco Goya (1746-1828) hat die Brüche und Abgründe der modernen Welt in geradezu prophetischer Weise in Bildern vorweggenommen. In seinen Gemälden und Graphiken leuchtet er Eros und Gewalt, Unterdrückung und Krieg, Hinterlist und Lüge so schonungslos aus wie keiner vor ihm. Werner Busch führt in das Werk des Künstlers ein und erklärt dessen biografischen und politischen Kontext.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.2019
Eduard Beaucamp empfiehlt die Studie von Werner Busch als gut lesbar, schlank, locker und elegant. Dass der Autor ohne Systematik, dafür aber mit analytischer Präzision vorgeht, wenn er Goyas malerisches und grafisches Werk erkundet, ist dem Rezensenten recht, kann ihm Busch doch anhand von Einzelwerken und Leitmotiven Goyas Weg von der Hofmalerei zur Darstellung der schwärzesten Abgründe der menschlichen Seele aufzeigen. Gewinnbringend findet Beaucamp, wie Busch Goyas Orientierung an Bildtraditionen nachspürt und aus der Bildlichkeit des Malers Triebstrukturen erschließt.
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