Was wird aus Europa im 21. Jahrhundert? Sozialistische Mentalität, Ost-Erweiterung, wuchernde Subventionen, Steuerharmonisierung um jeden Preis und en Finanzausgleich, der sich zu einem Fass ohne Boden entwickelt. Solange Europa nicht zu radikalen marktwirtschaftlichen Reformen schreitet, verkommt der Gedanke eines Vereinigten Europas zu reinem Zweckoptimismus. Der Autor kritisiert politische und wirtschaftliche Zwänge, bietet jedoch auch Lösungsansätze und Strategien.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.12.2000
Werner C. Hug hält den Autor - trotz seiner deutlichen Provokationen - grundsätzlich für einen Optimisten, so auch in diesem Buch. Denn obwohl Wittmann, wie der Leser erfährt, in seinem Buch nicht müde wird, die Missstände in der EU aufzulisten und den immer noch vorhandenen "Sozialismus" in der Gemeinschaft beklagt, so bescheinige er der EU immerhin "Ansätze zur Genesung". Außerdem gebe es nach Wittmanns Ansicht ohnehin keine Alternative zur EU. Problematisch ist es aus der Sicht des Rezensenten jedoch, dass Wittmann versucht, "die Entwicklung im Stundentakt zu verfolgen". Insgesamt kann Hug dieses Buch jedoch durchaus empfehlen, insbesondere dann, wenn sich der Leser einen "Überblick über die jüngste Wirtschaftsentwicklung in Europa" verschaffen will.
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