Walter Werbeck (Hg.)

Richard Strauss Handbuch

Cover: Richard Strauss Handbuch
Bärenreiter Verlag, Stuttgart 2014
ISBN 9783476023445
Gebunden, 583 Seiten, 79,95 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Walter Werbeck. Mit achtzehn Notenbeispielen und Tabellen. Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss. Er zählt zu den bedeutendsten Komponisten vor und nach 1900. Tondichtungen wie Till Eulenspiegel, aber auch Opern wie der Rosenkavalier werden heute vielerorts weiterhin gespielt. Zum Jubiläumsjahr bietet das Handbuch ein differenziertes Bild des Komponisten, macht mit der aktuellen Forschung bekannt und lädt zugleich dazu ein, alle Seiten von Richard Strauss kennenzulernen: auch den Komponisten von Liedern, Kammer- und Chormusik; den Dirigenten, den Musikfunktionär, den Geschäftsmann und den Privatmann.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.11.2014

Das von Walter Werbeck herausgegebene Richard-Strauss-Handbuch bedeutet Peter Hagmann einmal mehr, dass im Fall Strauss endgültige Antworten (noch) nicht zu erwarten sind. So umfangreich Hagmann den Band auch findet, so informativ und zugänglich als Kompendium, so wenig vermag er den Rezensenten darüber hinwegzutäuschen, dass die neuere Strauss-Forschung noch in den Anfängen steckt. Derweil findet Hagmann hier solide Informationen über die Ästhetik bei Strauss, einzelne Werke und seine Arbeit als Dirigent, aber auch Differenziertes zum Opportunismus des Komponisten im Dritten Reich.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.08.2014

Das von Walter Webeck herausgegebene "Richard Strauss Handbuch" ist ein "Meisterstück an Dichte und Differenziertheit", lobt Holger Noltze überschwänglich, vor allem, weil darin Strauss' unschöne Seiten zur Geltung kommen dürfen: sein arrogantes Selbstverständnis als Vollendung der Linie Liszt, Berlioz, Wagner, mit der auch die deutsche Musik endlich vollkommen sei, seine Arbeit als Reichsmusikkammerpräsident im Nationalsozialismus, sein Neid, natürlich aber auch sein Leben als Künstler, verrät der Rezensent, der betont, das Buch werde auch dem Komponisten und seiner Kunst gerecht. Dieses Handbuch darf schon jetzt als Fundament für die zukünftige Beschäftigung mit Richard Strauss gelten, ist sich Noltze sicher.