Aus dem Amerikanischen von Alf Mayer. Eine halbe Million Dollar aus Drogendeals, bewacht von drei skrupellosen Kerlen mit automatischen Waffen. Für die Berufsverbrecherin Crissa Stone und ihr Team gehört der Raub des Geldes noch zu den einfachsten Übungen. Als das Aufteilen der Beute schiefgeht, entkommt Crissa dem Kugelhagel allerdings nur knapp. Mit einem Seesack voll gestohlenem Geld befindet sie sich auf der Flucht.
Gejagt wird sie von brutalen Handlangern eines Drogenbosses und einem ehemaligen Cop aus Detroit, der seine eigenen tödlichen Pläne verfolgt. Crissa will ihnen das Geld auf keinen Fall überlassen. Auch als sie und ein Kind in Lebensgefahr geraten und ihre Verfolger sie in die Enge treiben, kämpft Crissa weiter.
Wallace Strobys Texte sind Film, meint Elmar Krekeler, jeder Satz eine Einstellung - und was für eine! Krekeler geht voll mit, wenn Stroby seine Berufsverbrecherin mit Kind und Kegel losschickt, graue Kassen zu plündern. Einfach geschrieben, aber mit großer Wirkung sind Strobys Romane, versichert der Rezensent. Den Blick des Autors für gesellschaftliche Hintergründe der Gewalt in den USA findet er scharf, die Umsetzung meisterlich.
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