Erste limitierte Auflage von 1000 durchnummerierten Exemplaren. Artwork von Daniel Richter. Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. "Ich wollte etwas über den Beginn des 20. Jahrhunderts sagen, der nicht nur Revolution, sondern auch eine neue Moral versprach. Eigentlich scheint es mir, dass es bei Nastja nicht um Nastja geht, sondern um die russische Intelligenzija am Vorabend des Jahrhunderts der lang erwarteten Freiheit."- Vladimir Sorokin
Für den Rezensenten Jörg Plath bekommt Vladimir Sorokins Parabel aus den frühen Nullerjahren mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine neue Aktualität. Sorokins Erzählung über die Perversionen der russischen Gesellschaft und besonders der Intelligenzia, die im Text im Verspeisen eines jungen Mädchens durch die eigene Familie gipfeln, verweist laut Plath zwar auf den "Kannibalismus" des russischen Bürgertums Ende des 19. Jahrhunderts, Sorokins "Schreckensrhythmus" kann der Leser aber leicht auf das Verheizen junger Soldaten in einer sinnlosen Schlacht übertragen, findet Plath. Daniel Richters Collagen im Band eignen sich für Plath nur bedingt dazu, den Text zu illustrieren.
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