Virginia Ironside

Nein! Ich will keinen Seniorenteller

Das Tagebuch der Marie Sharp
Cover: Nein! Ich will keinen Seniorenteller
Random House Audio, Köln 2007
ISBN 9783866046948
CD, 24,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Gertrud Wittich, gesprochen von Hannelore Hoger. Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt - und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.10.2007

Nicht viel übrig hat Rezensent Martin Z. Schröder für das "Tagebuch der Marie Sharp" von Virginia Ironside. Zu bieder, zu gefühlig, zu nichtssagend findet er die Aufzeichnungen eines netten, braven sechzigjährigen Hausmütterchens. Immerhin räumt er ein, es handle sich um einen "gut geschriebenen Haufen Mist". Mit wahrer Freude erfüllt ihn dann der Vortrag Hannelore Hogers, die Marie Sharps Tagebuch "derart überzeugend" lese, "dass sich der wenig umgreifende Horizont einer pensionierten Kummerkastentante wie wirklich darstellt".
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