Vinzenz Hediger

Verführung zum Film

Der amerikanische Kinotrailer seit 1912
Cover: Verführung zum Film
Schüren Verlag, Marburg 2001
ISBN 9783894725051
Broschiert, 304 Seiten, 24,54 EUR

Klappentext

Mit Trailerbeispielen auf CD für PC und Mac. Der Kinotrailer ist das Schlüsselelement jeder Filmwerbekampagne. Gleichwohl haben die Filmwissenschaft und die Filmgeschichtsschreibung sich mit dem Trailer - wie mit der Kinoreklame im allgemeinen - bislang nur sporadisch und am Rand befasst. Gerade im Zeitalter der globalen Medienkonglomerate aber besteht zu einer solchen Auseinandersetzung mehr Anlass denn je - kommt doch dem Film und der Filmvermarktung in den neuentstandenen Großkonzernen eine Schlüsselrolle zu. Mit "Verführung zum Film" legt Vinzenz Hediger die erste umfassende filmwissenschaftliche Studie zum Vorfilm und zur Geschichte der Filmvermarktung in den USA vor.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 26.07.2001

Das Wichtige zuerst: Claus Loser ist ein Hecht. Nicht nur, dass er selber Trailer dreht ("Vor ein paar Jahren bot sich mir die Gelegenheit ..."), er durfte auch schon "eine abendfüllende Rolle mit Horror- und Science-Fiction-Trailern" zusammenstellen - vor einigen Jahren, versteht sich. Jemand interessiert? Nein. Für das Buch von Vinzenz Hediger hingegen sollte man sich interessieren, denn was Loser, wenn er grad nicht von sich erzählt, dazu zu sagen hat, ist selbst trailerfähig: In geradezu lückenloser Argumentationskette, schreibt er, verbinde der Autor "diese Filmschau" (1461 Trailer) mit vorangegangenen filmwissenschaftlichen Arbeiten zu eigenen theoretischen Schlussfolgerungen. Zusammen mit Glossar, Register und CD-ROM setze "diese erste Analyse des Submediums Trailer" Maßstäbe.
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