Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2026
ISBN
9783627003456 Gebunden, 320 Seiten, 26,00
EUR
Klappentext
Ava ist Künstlerin, sie lebt eine ungesicherte, prekäre Existenz. Sie ist dabei, sich aus einer unglücklichen Beziehung zu befreien, und gerät bei ihrer Suche nach Geborgenheit in eine Dreiecksgeschichte zwischen einem jungen, attraktiven Arzt und dem wirklichkeitsscheuen E. Es entsteht ein Wechselspiel von vibrierendem Zauber und erschütternden Wendungen, aus Jagen und Gejagt-Werden, aus Erfüllung und Entzug, aus Leben und Tod. Ein immer größer werdendes Misstrauen durchzieht ihren Geist: Wer ist der Vater ihres Kindes, ist sie tatsächlich schwanger? Wurde ihr Geliebter ermordet? Fast verliert sie sich im Hin- und Herspringen zwischen virtuellem und wirklichem Leben, und findet sich in einem Role-playing Game wieder, in einem virtuellen Spiel, in dem sie gegen sich selbst zu kämpfen scheint. Doch mit ihrem unumstößlichen Glauben an die Malerei, an die Farben, an Freundschaft und an das Gute, schafft sie ein neues, großes Gemälde und spürt, dass sie Leben erfahren musste, um sich selbst und ihrer eigenen Kunst wieder nahezukommen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2026
Rezensentin Lerke von Saalfeld macht klar: Ein Meisterwerk ist Verena Stauffers Roman um eine promiskuitive Künstlerin nicht geworden. Dass die Protagonistin am Ende einer Odyssee von Wien über New York und Teheran nach Rumänien all ihre Liebhaber malerisch vereint abbildet und damit Erfolg hat, ist eine Pointe, die Saalfeld nicht wirklich überzeugt. Auch der etwas labyrinthische Weg dahin scheint Saalfeld bis auf einige interessante Einblicke in die Lebenswelt der Künstlerin wenig aufregend zu sein. Sprachliche Gewandtheit möchte Saalfeld Stauffer allerdings nicht absprechen.
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