Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.08.2000
Hans Fenske zeigt sich äußerst angetan von diesem Band, in dem der Autor das Verhältnis von Liberalismus und Demokratie untersucht. Dies tut Backes, so der Rezensent, mit solch fundierter Quellenkenntnis und so klar strukturiert, dass Fenske das Buch "ohne weiteres als Handbuch" empfehlen kann. Wie der Leser erfährt, stellt Backes zwei Gruppen von je sieben Autoren der jeweiligen Strömungen gegenüber, wobei - wie der Rezensent feststellt - nicht nur Gegensätze, sondern auch Überschneidungen deutlich werden. Andererseits zeigen sich seiner Ansicht nach auch Differenzen innerhalb der einzelnen Gruppen, insbesondere bei den Demokraten. Auch wenn der Rezensent bei einzelnen Punkten Kritik anbringt (so würde er selbst bisweilen andere "Bewertungen" anstellen und hätte einen Rückblick, der noch weit vor dem Jahr 1830 ansetzt für sinnvoller gehalten), so lobt er doch die Bedeutung dieser Studie für die Forschung, nicht zuletzt, weil der Autor "viele beliebte Fehlurteile" richtig stelle.
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