Uschi Brüning

So wie ich

Autobiografie
Cover: So wie ich
Ullstein Verlag, Berlin 2019
ISBN 9783550050206
Gebunden, 288 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

In der DDR war sie ein Publikumsliebling. Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme. Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in "Die neuen Leiden des jungen W.". Nun erzählt die große Jazz- und Soulsängerin Uschi Brüning erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime - und warum sie nie die Ausreise in den Westen erwogen hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.2019

Bodo Mrozek wünscht sich mehr Zeugnisse von Lebensgeschichten wie das der DDR-Jazzsängerin Uschi Brüning. Wie Brüning in ihrer Autobiografie die Ambivalenz des DDR-Künstlerdaseins mit Privilegien und die Verunsicherung der Wendezeit schildert, hält er für repräsentativ. Dass der Band Selbstzweifel enthält und nicht jede Protektion offenlegt, scheint ihm nachvollziehbar. Zu entdecken ist für den Rezensenten nicht nur eine im Westen wenig bekannte Künstlerin, sondern auch ein Mensch mit Widersprüchen.
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