Amsterdam im November. Im "Ural", einer russischen Kneipe an der Amstel, treffen Menschen zusammen, die die politische Geschichte unseres Jahrhunderts durch Räume und Zeiten getrieben hat. Der "Ural" ist der magische Ort, an dem sie Zuflucht finden und Zeugen einer neuen Geschichte werden, der von Alon und Olga. Ein Roman über die Liebe und die Sehnsucht, die kein Ende findet. Und eine Agentengeschichte, in der es um islamischen und jüdischen Fundamentalismus geht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Zwiespältig bewertet Beatrix Langner diesen Roman. Sie findet es heikel, bei dieser "Weltpolitik im Taschenformat" ethisch nicht deutlich Stellung zu beziehen. Humanisten hätten es daher mit Berkéwicz` Zynismus nicht ganz leicht. Andererseits zeigt sich Langner sehr beeindruckt von Berkéwicz` genauer Recherche, wenn diese auch in Langners Augen an der Realität vorbei geht und von der Inszenierung der Geschichte, in der sich Brutalität mit "melancholischem Erzählton" verbinde.
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