Hector, der Held der Geschichte, kämpft sich, auf der Suche nach seinem Freund Osaka, durch unheimliche Begebenheiten und den Münchner Untergrund, bis im großen Finale schließlich die Frauenkirche in Schutt und Asche gelegt wird. Während seiner atemberaubenden Jagd tritt eine Gabe zu Tage, die sein Leben lang in ihm schlummerte: Hector ist in der Lage, Dinge zu sehen, die niemand sonst sehen kann. Seine Odyssee führt Hector in Rückblenden durch Fragmente seiner Kindheit und den unwirtlichen Münchner Untergrund, wo sich fiese Dämonen unter dem Namen N.I.U. organisiert haben - und einen finsteren Plan verfolgen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.04.2009
München hat als Comic-Handlungsort für Thomas von Steinaecker zunächst einmal wenig Sex Appeal, Uli Oesterles Comic "Hector Umbra" belehrt ihn aber eines besseren. Darin begibt sich der Titelheld auf die Suche nach seinem Freund, einem von Monstern entführten DJ, erklärt der Rezensent. Den "hanebüchenen Plot", der leicht in Belanglosigkeit führen könnte, setzt Oesterle großartig in einer stilistischen "Gratwanderung" um, indem er munter "Satire, Phantastik" und auch eine veritable Portion "Trash" untermischt, freut sich Steinaecker. Die Hoffnung, die man sich bei der Vorabveröffentlichung des ersten Kapitels auf das Spiel mit verschiedenen Realitätsebenen machen konnte, werde zwar nicht ganz erfüllt, aber insbesondere in der meisterhaften Komposition der Bilder überzeuge der Autor, betont der Rezensent.
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