Aus dem Englischen von Dietmar Schmidt. Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter's Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher - doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr ....
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2015
Öde, öde, findet Tobias Rüther Tony Parsons Krimidebüt. Als Leser fühlt er sich vom Autor unterfordert, wenn nicht für dumm verkauft. Das liegt daran, dass Parson seine Story über auf ein dunkles Geheimnis auf einer Eliteschule zurückgehende Morde so konventionell und ohne Geheimnis und Leerstellen erzählt, meint Rüther. Und muss er dauernd Dinge erklären, die den Leser gar nicht interessieren? Als müsste der Autor recherchiertes, aber leider überflüssiges Wissen loswerden um jeden Preis, schimpft Rüther. Auch der Stil gefällt Rüther nicht wirklich. Allzu bedeutungsschwanger, meint er. Und die Ermittlerfigur bleibt blass. Schade eigentlich, findet Rüther, denn dass ein Ermittler Fehler macht, wie in diesem Buch, dass er dazulernt und der Leser daran teilhat, ist eigentlich eine nette Idee.
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