Aus dem Englischen von Bernd Rullkötter. In seinem neuen Buch widmet sich Hodgkinson einem wesentlich höheren Gut als der Faulheit: der Freiheit. In 29 Kapiteln nimmt sich Hodgkinson vor, was uns die Freiheit raubt: Angst, Langeweile, Gier, Einsamkeit, Eitelkeit, Armut, Schulden, Regierungen, Armbanduhren, Schmerz, Supermärkte, Hässlichkeit, Verschwendung. Er nimmt das Beste der Existenzialisten, der Hippies, der mittelalterlichen Freidenker und britischen Punks und macht daraus eine freudvolle Anleitung für ein erfülltes, wirklich freies Leben. Seine Erkenntnisse fasst er in klare Sätze: Hör auf zu arbeiten! Ignoriere den Staat! Meide die Supermärkte! Befreie deinen Geist! Mach Musik! Feiere und trinke! Brate ein Schwein! Iss Kapaune und gute Schinken! Trink Wein und vortreffliches Bier. Sorge dafür, dass dein Tisch unter Speisen ächzt! Fang endlich an zu leben!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.07.2007
Ferien für immer? Christian Geyer rät zu diesem Buch als Anleitung zum Dauerurlaub. Aber Vorsicht! Wer die radikalen Vorschläge zum Frei- und Glücklichsein des Kultautors Tom Hodgkinson allzu bemüht und wörtlich umzusetzen versucht, dem prophezeit Geyer kein pures Ferienerlebnis. Lieber erst die eigenen Bedingungen überdenken. Und mal schauen. Mit Ruhe. Dann, so legt Geyer nahe, wäre möglich, dass Hodgkinsons hedonistischer Lebensentwurf auch für uns Arbeitsbienen Sinn macht.
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