Dolly Alderton

Dear Dolly. Die besten Antworten auf die wichtigsten Fragen im Leben

Alle Highlights aus der berühmten Sunday-Times-Style-Kolumne
Cover: Dear Dolly. Die besten Antworten auf die wichtigsten Fragen im Leben
Atlantik Verlag, Hamburg 2023
ISBN 9783455016345
Gebunden, 256 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Eva Bonné. Dolly Alderton gibt in ihrer berühmten Kolumne Dear Dolly als sogenannte Agony Aunt - als Kummerkastentante - kluge, feinsinnige und warmherzige Ratschläge zu Problemen aus allen Bereichen des Lebens: Dating, Freundschaft, Beziehung, Familie, Sex, Trennung und Spiritualität. Sie hat für ihre Leser ein offenes Ohr, behandelt die Fragen mit Wertschätzung, Einfühlungsvermögen und einer gesunden Portion Humor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.2023

Für Rezensent Henri Schröder bringt die Lektüre der gesammelten Kolumnen von Dolly Alderton, die ihn an Bravos Dr. Sommer erinnern, eher wenig. Die versprochene gesellschaftliche Tiefenbohrung und Systemkritik kann er in den Ratschlägen der "Kummerkastentante" nur selten entdecken. Stattdessen stößt er auf erwartbare, mitunter humoristische Antworten auf Leserfragen wie: Kann ich mit meinem Ex befreundet bleiben. Wer "Kaffeeklatsch" erwartet, wird allerdings gut bedient, so Schröder.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 08.09.2023

Rezensentin Marie-Luise Goldmann ist ehrlich überrascht, wie klug der Ratgeberband der britischen Kultkolumnistin Dolly Alderton doch ist. Die Kolumnen-Highlights aus der Sunday Times verschlingt Goldmann regelrecht. Aldertons Antworten auf Fragen aller Art (erlahmendes Sexleben, Kinderkriegen, Hundeliebe, Feminismus etc.) scheinen ihr so gut, da sie weder voyeuristisch noch "zwangsoptimistisch" daherkommen und stattdessen erstaunlich klar und empathisch sind. Dass es Alderton fast immer gelingt, von ihren eigenen Werten zu abstrahieren und die Warte der Hilfesuchenden einzunehmen, hält Goldmann für bemerkenswert.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.09.2023

Für Rezensentin Sara Peschke ist die Autorin Dolly Alderton jemand, der anderen Menschen zuhört und ihre Probleme ernst nimmt. Dies tut sie wöchentlich in ihrer Sunday-Times-Kolumne. Den dort angesprochenen Problemen begegnet sie meist mit einer privaten Anekdote und ihren Therapieerfahrungen, resümiert Peschke. Die Kolumnen sind nun in einem Band erschienen, den die Kritikerin repetitiv findet. Auch die Ratschläge sind selten originell, moniert sie, und nach Schema F gebaut, wofür Peschke die Tatsache verantworlich zu machen scheint, dass die Autorin eine ältere weiße Britin ist. Hinzu kommt eine Übersetzung, die es nicht schaffe, den Witz von Alderton aus dem Englischen ins Deutsche zu übertragen. Dennoch: Als kleines "Aufmunterungsgeschenk" für eine deprimierte Freundin eignet es sich, meint Peschke.

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