Wer das Geld hat, hat die Macht. Sein Geld hat der spleenige Start-up-Unternehmer Gregory Hollister größtenteils in der Kryptowährung Bitcoin angelegt. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, beginnt die Suche nach seinem Privatvermögen. Das hat der paranoide Kalifornier gut versteckt. Wo befindet sich der digitale Schatz, den die Medien bereits Montecrypto nennen? Hollisters Schwester beauftragt den Privatdetektiv Ed Dante, das verschwundene Geld aufzuspüren. Dante recherchiert und stellt bald fest, dass etliche Personen hinter Montecrypto her sind. Das ist angesichts der kolportierten Summe von mehreren Milliarden Dollar nicht weiter verwunderlich - aber die anderen Interessenten sind keine gewöhnlichen Schatzsucher. Warum interessieren sich ausländische Geheimdienste, das FBI und die Mafia für den Schatz? Dante erkennt, dass Hollisters Vermächtnis aus mehr besteht als aus einem Haufen digitaler Münzen. Möglicherweise ist Montecrypto der Schlüssel zu einem immensen Finanzskandal, der die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Wird es Dante gelingen, das Geheimnis von Montecrypto zu lüften, bevor der digitale Schatz in die falschen Hände gerät? Eine weltweite Suche beginnt, die von Los Angeles über New York und Frankfurt bis nach Zug führt, ins sogenannte "Crypto Valley" der Schweiz.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 23.04.2021
Rezensent Tobias Gohlis hält mit Tom Hillenbrands Kryptokrimi das seltene Exemplar eines Wirtschaftskrimins in Händen. Wie der Autor das heiße Thema Kryptowährungen mit literarischen Bezügen zu Alexandre Dumas' Longseller zu einem Thriller verbindet, findet Gohlis überzeugend. Hillenbrands Schatzsuche auf den Spuren eines verschwundenen Kryptogurus und seiner unermesslichen Reichtümer führt Gohlis um die ganze Welt und in die Szene der Kryptonerds. Für den Rezensenten spannend und lehrreich zugleich.
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