Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.2000
Rezensent Eckehart Grünewald ist besonders von der "disziplinierten Umschweifigkeit" dieses Buches beeindruckt gewesen. Es sei eben keine Geschichte des deutschen Denkmals `in Bronze und Stein`, sondern "eine Geschichte des europäischen Denkmalkultes, seiner Bedeutung für die Herrschaftssicherung von Machthabern aller Art und seiner Manifestationen in den verschiedenen Denkmalstypen von der Antike bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts". Voller Sympathie für den niederländischen Autor dieses Buches, beschreibt Grünewald dessen "ausholende Antworten" auf einfache Ausgangsfragen. Dadurch würde dem Leser ein "umfassendes Verständnis des Denkmalkultes und der Denkmalpolitik des hohen und späten Mittelalters und der frühen Neuzeit" verschafft. Hervorragend illustriert findet Grünewald das Buch, und freut sich über ein Denkmal- und Personenregister. Weniger erfreut war er über die "ungezählten" Kommafehler und die große Zahl grammatischer Unrichtigkeiten. Das sei aber dem Verlag und nicht dem Autor anzukreiden. Dem wünscht der Rezensent zum Schluss "Zeit und Mittel" für eine Fortsetzung des Buches.
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