Unter Mitwirkung von Karl-Heinz Stanzel. Mit Beiträgen von Hellmut Flashar, Hans Krämer, Wolfgang Kullmann, Klaus Oehler, Ute Schmidt-Berger, Ernst Schwinge und Karl H. Stanzel.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2006
Erfreut zeigt sich Rezensent Jürgen Busche über diesen Wolfgang Schadewaldt gewidmeten Band, der aus einem Symposium zum 100. Geburtstag des großen Philologen hervorgegangen ist. Er sieht in Schadewaldt "einen der berühmtesten deutschen Gräzisten" aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, einen Gelehrten aus einer untergegangenen Welt. Der Band bietet Beiträge von Schülern Schadewaldts, die "nachdenklich ihren Lehrer würdigen". Besonders gefallen haben Busche die Beiträge von Wolfgang Kullmann und Helmut Flashar, die auch einen persönlichen Blick auf Schadewaldt werfen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.11.2005
Erfreut zeigt sich Hans-Albrecht Koch über diesen Gedenkband für den bedeutenden Gräzisten, Goethe-Forscher und Übersetzer Wolfgang Schadewaldt, der Beiträge eines Kolloquiums zu dessen hundertsten Geburtstag im Jahr 2000 versammelt. Wie Koch berichtet, widmet sich der Sammelband den Voraussetzungen und Gegenständen der weitgespannten Arbeiten Schadewaldts. Thematisiert werden etwa seine "Iliasstudien", seine Begriffswelt, sein Modell eines ganz vom Griechentum her entworfenen Humanismus sowie sein übersetzerisches Werk, von der Prosa-"Odyssee" aus dem Jahre 1957 bis zu den Übertragungen von Tragödien von Aischylos und Sophokles und von Komödien von Aristophanes und Menander. Koch hebt hervor, dass der emeritierte Münchener Gräzist Hellmut Flashar in einer bisher umstrittenen Frage für Klarheit sorgt. Er zeige anhand neuer Quellen auf, dass Schadewaldt als Freiburger Ordinarius nicht mit den Nazis paktiert hat.
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