Tex Rubinowitz

Die Fliegen

Eine Western-Novelle
Cover: Die Fliegen
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2016
ISBN 9783644054417
E-Book, 20 Seiten, 1,99 EUR

Klappentext

"Der Furt entstieg ein Mann - er war groß und breitschultrig, aber weder so groß noch so breit, dass er aufgefallen wäre in einem Land, dessen Männer meistens groß waren und breite Schultern hatten. Er trug ein verschossenes blaues Hemd und verblichene graue Puschen. Auch der dunkle Stetson auf dem Kopf des Fremden wirkte nicht mehr neu, aber die Sachen waren alle sauber, sofern die Sachen eines Mannes, der einem lehmgelben Fluss entsteigt, sauber sein können." Im mannhaft herben Prosastil eines Fünfziger-Jahre-Groschenwesterns erzählt Tex Rubinowitz von der Western Frontier, wo das Recht des Stärkeren herrscht, ein Mann ohne Pferd nichts ist und am Ende jeder blaue Bohnen fressen muss - der Cowboystoff ist allerdings so konsequent durch den Absurdisator gejagt, dass auch Nicht-Western-Fans ihre Freude daran haben werden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.03.2016

Rezensent Oliver Jungen trifft auf einen "absurdifiziertes" Alter Ego des Autors in Tex Rubinowitz' "Honk-Western"-E-Book. Dass der Autor seinen Anti-Helden mitunter allzu dieterbohlenhaft in Szene setzt zwischen Coltschwingen, schweinischen Witzen und sinnlos hartgekochten Dialogen, scheint er unbedingt verkraften zu wollen. Allein schon deshalb, weil hinter all dem in Gang gesetzten Große-Jungs-Gelächter laut Jungen irgendetwas bös und dunkel dräuendes Deutsches lauert.
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