Sven Regener
Zwischen Depression und Witzelsucht
Humor in der Literatur

Galiani Verlag, Berlin 2024
ISBN 9783869713106
Kartoniert, 96 Seiten, 14,00 EUR
ISBN 9783869713106
Kartoniert, 96 Seiten, 14,00 EUR
Klappentext
Sven Regener war 2016 eingeladen, als Inhaber der Grimm-Professur der Universität Kassel eine Poetik-Vorlesung zu halten, und er schlägt sich, seit er Romane veröffentlicht, damit herum, dass diese als witzig, komisch, humorvoll gelten, obwohl sie eigentlich traurige Geschichten erzählen von Leuten, die es im Leben nicht leicht haben und bei denen das Scheitern stets wahrscheinlicher ist als das Gelingen. In Zwischen Depression und Witzelsucht geht deshalb Sven Regener der Sache auf den Grund und kommt zu verblüffenden, ihn selber erstaunenden Ergebnissen, macht sich auf zu einem Parforce-Ritt durch die Kunstgattungen, Stile und Methoden, untersucht das Wesen und das Verhältnis von Kunst, Gefühl und Humor zueinander und wirft dabei mit jeder Antwort zwei neue Fragen auf, ohne dass das von Schaden wäre.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.08.2024
Rezensent Paul Jandl fühlt sich in Sachen Humor bei Sven Regener gut aufgehoben. Wenn Regener ein Buch vorlegt, in dem er über Humor und Kunst nachdenkt, ist Jandl neugierig. Und wird nicht enttäuscht. Dem Autor gelingt in seinem Essay laut Jandl nicht nur ein aufschlussreicher Blick auf Selbst- und Fremdwahrnehmung in puncto Humor, auf Opera buffa und das Tragikomische, sondern auch eine sinnige Unterscheidung von Mobbinghumor und Flachhumor. Beiden Kategorien steht der Autor selbst glücklicherweise fern, versichert Jandl.
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