Gerd Haffmans (Hg.)

Die komischen deutschen Erzähler

119 gewetzte Geschichten aus 400 Jahren
Cover: Die komischen deutschen Erzähler
Gerd Haffmans bei Zweitausendundeins, Leipzig 2015
ISBN 9783861509875
Gebunden, 650 Seiten, 19,00 EUR

Klappentext

Gerd Haffmans hat 119 Geschichten um die Wechselfälle des Lebens gruppiert und zum Lachen, Grinsen oder auch zu divertiertem Lippenkräuseln freigegeben. Aber immer um dem Sein mit Leichtigkeit zur Erträglichkeit zu verhelfen. Er zeigt uns, wie komisch die deutsche Literatur ist. Diese Auslese ist das Ergebnis eines fünfzigjährigen, stets auf der Suche nach höherer, gelegentlich auch gern niederer Heiterkeit zugebrachten Leser-, Lektoren- und Editorenlebens. Die überraschende Erkenntnis: Die guten Humoristen sind alle Pessimisten. Wie das zusammengeht, ist hier leicht zu erfahren. Geschichten von Peter Altenberg, Dirk Bach, Wilhelm Busch, Eugen Egner, Jörg Fauser, Heinz Ehrhardt, Herbert Feuerstein, E.T.A. Hoffmann, Heino Jaeger, Franz Kafka, Erich Kästner, Mascha Kaléko, Loriot, Ludger Lütkehaus, Thomas Mann, Fanny Müller, Harry Rowohlt, Kurt Tucholsky, Henning Venske und anderen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.02.2016

Vergnügt und zufrieden hat Rezensent Thomas Meissner dieses wuchtige Kompendium aufgenommen, in dem Verleger Gerd Haffmans 119 komische Stücke aus seinem persönlichen Leserleben versammelt hat. Zwar fragt sich der Kritiker, weshalb der Pedant Eckermann mehrmals auftaucht, während Jean Paul fehlt; im Wesentlichen ist er aber mit der witzigen und originellen Anordnung sehr einverstanden. So amüsiert sich Meissner bestens mit Texten von Heinrich Zschokke, Eckhard Henscheid oder Arno Schulz, freut sich über Bildergeschichten von Wilhelm Busch und lernt, dass Heinz-Erhardt-Stücke ohne dessen Darbietung nicht besonders komisch sind.
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