In einer kurzen Rezension zeigt sich Katrin Zeiss regelrecht hingerissen von diesem Buch. Die Autorin habe nicht nur präzise recherchiert. Ihr Buch besteche vor allem durch die "nüchterne" Dokumentation. So erfahre man Einiges über Zwangssterilisationen (bereits vor 1934), sowie über "sämtliche Berufungen an Jenaer Lehrstühle", was die Rezensentin ganz besonders aufschlussreich findet. Und nicht zuletzt werde man über die Rolle des "von der DDR geradezu glorifizierten" Kinderarztes Jussuf Ibrahim bei der NS-Euthanasie aufgeklärt. Dass die Autorin dabei ohne Polemik vorgeht, gehört für Zeiss zu den Stärken des Buches.
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