Südafrikanische Fotografie

1950-2010
Cover: Südafrikanische Fotografie
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2010
ISBN 9783775727181
Gebunden, 160 Seiten, 39,80 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Ralf- P. Seippel. Mit Texten von Luli Callinicos, Andries Oliphant und Wiebke Ratzeburg. Rund 20 Fotografen wie Bob Gosani, Peter Magubane, David Goldblatt, Ranjith Kally, Cedric Nunn, Santu Mofokeng, Mikhael Subotzky, Pierre Crocquet, Jodi Bieber sowie unbekannte Fotografen des DRUM Magazine aus dem BAHA Archiv geben Einblicke in die Geschichte und Kultur Südafrikas von 1950 bis heute. Die überwiegenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind in drei Perioden eingeteilt: 1950-1976 Apartheid, 1976-1994 Kampf und 1994-2010 Freiheit. Sie dokumentieren das soziale, politische und kulturelle Leben, den Alltag, die wirtschaftliche Situation des Landes sowie den Kampf ums Überleben in den Megastädten.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 21.09.2010

Zufrieden legt Wilfried Weinke den Fotobildband "Südafrikanische Fotografie 1950-2010" aus der Hand. Dieser gebe einen reichhaltigen Überblick über das politische, soziale und kulturelle Leben im Südafrika der letzten sechzig Jahre, lobt der Rezensent. So veröffentlichten hier Fotografen wie Bob Gosani, zum Beispiel die berühmte Aufnahmen des boxenden Nelson Mandela 1957 oder die von der Zwangsräumung des Townships Sophiatown. Warum Leben und Werk von "Drum"-Gründer Jürgen Schadeberg, in dessen Umfeld viele Fotos über den Kampf gegen die Apartheid entstanden, im Band keinerlei Erwähnung findet, kann sich der Rezensent zwar nicht erklären. Doch der Bildband ist für Weinke trotzdem ein sehr einfühlsamer und "prächtig illustrierter" Blick auf die Regenbogennation Südafrika.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.07.2010

Wie hart das Leben in Afrika auch noch heute ist, kann Petra Steinberger auf den Seiten dieses Bildbands mit Fotografien aus den Jahren 1950-2010 sehen. Die zwanzig versammelten Fotografen wie Paul Weinberg und Santu Mofokeng dokumentieren laut Steinberg neben der Gewalt in Zeiten der Apartheid auch den Alltag, Jazzkonzerte, Schönheitswettbewerbe, Fußballspiele in Südafrika. Allerdings überwiegt für sie in den vor allem dokumentarischen Aufnahmen die Tristesse und die Härte des Daseins auf dem Kontinent. Selten dass die Rezensentin mal ein Lächeln auf einem der Bilder entdeckt. In der Grobkörnigkeit vieler Bilder spürt sie dafür Trockenheit, Sand und Staub.
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