Aus dem Dänischen von Maike Dörries. Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Sie hat eine Schusswunde am Rücken, und ihre Kleider sind von Salzwasser durchtränkt. Kurz vor ihrem Tod hat sie sich ihren Namen und ihr Geburtsdatum in die Haut geritzt. Ein versteckter Hinweis auf den Täter? Kommissarin Lene Jensen übernimmt den Fall. Unterdessen wird Ermittler Michael Sander mit der Suche nach einer spurlos verschwundenen Geigerin betraut. Die Wege von Jensen und Sander kreuzen sich, und sie kommen einem Verbrechen auf die Spur, das an Grausamkeit kaum zu überbieten ist.
Der vierte Fall der Polizistin Lene Jensen und des Privatermittlers Michael Sander führt beide unabhängig voneinander zu einem Kopenhagener Kinderwunsch-Institut mit großer krimineller Energie, erzählt Rezensentin Katharina Granzin. Nebenher schildere Autor Steffen Jacobsen außerdem die Trennungskonflikte des ehemaligen Paares. Granzin fand den Krimi sowohl in Bezug auf "gendermäßige" Korrektheit als auch darauf, dass er aktuelle politische Themen wie Human Trafficking und Gentechnologie nicht überstrapaziere, vorbildlich, außerdem sei er spannend und gut geschrieben. Ihr Fazit: In der Flut der "Dänen-Thriller" am besten nach "Hybris" greifen!
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