Stefan Weidner

Allah heißt Gott

Eine Reise durch den Islam
Cover: Allah heißt Gott
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006
ISBN 9783596852123
Gebunden, 239 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Illustriert von Marc-Alexander Schulze. In Deutschland leben über drei Millionen Menschen, die dem Islam angehören. In fast allen deutschen Städten stehen Moscheen. Das Zusammenleben mit Muslimen ist für Kinder und Erwachsene Alltag. Und dennoch ist das Wissen über den Islam oft sehr begrenzt und voller Vorurteile. Ausgehend von der Situation der Kinder schreibt der Islamwissenschaftler Stefan Weidner über die zweitgrößte Weltreligion, den Islam. Er erzählt von Mohammed, erklärt, was man in einer Koranschule lernt, stellt auch Konflikte und Ängste dar und vermittelt Kindern die Faszination dieser fremden Glaubenswelt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.12.2006

Rezensent Matthias Drobinski kann Stefan Weidners für Jugendliche geschriebene Buch über den Islam vorbehaltlos empfehlen, übrigens auch Erwachsenen, die sich eine schnelle und unkomplizierte Einführung in die Religion wünschen. Weidner schreibt einfach, ohne platt zu werden, attestiert ihm der Rezensent, der auch Weidners Balanceakt gelungen findet, Verständnis und Wissen zu wecken, ohne auf Kritik am Islam und dessen Rückständigkeit zu verzichten.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.12.2006

Dem Rezensenten Christian Meier gefällt im Wesentlichen, wie der Autor Stefan Weidner seine an Kinder gerichtete Heranführung an den Islam gestaltet hat. Das ganze ist recht "anspruchsvoll" konzipiert, was nach Meinung des Rezensenten bisweilen dazu führt, dass das Buch die Interessenlage von Kindern nicht so richtig trifft und, besonders im mittleren historischen Teil, etwas "trocken" und inhaltlich "konventionell" ist. Trotzdem gefällt Meier der grundsätzliche Ansatz des Autoren, der zwischen Religion und Politik des Islam trennt und Raum für dessen vielfältige Ausprägungen lässt. Trotz aller Ernsthaftigkeit, mit der sich Weidner seinem Thema nähert, gelingt es ihm auch, Nähe herzustellen, etwa durch eine direkte Hinwendung an den Leser oder eine "gelegentliche Ich-Perspektive".
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