120 Szenen von stürmischen Zeiten, erholsamer Windstille und unseren phantasiereichen, verzweifelten Versuchen, einen Hafen für unser Boot im Leben zu finden. Sempés poetischer Strich verführt uns ernste Geister, die Welt, die Menschen und uns selbst anders zu nehmen, weniger ernst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2014
Kein Winter weit und breit für Martin Zips, der sich mit Jean-Jacques Sempé nicht nur die Zeit, sondern auch den Trübsinn vertreibt. Nach wie vor kindlich optimistisch und leicht findet er Sempés Zeichnungen in diesem Band, die ihn an frühere Bilder des Cartoonisten erinnern. Dass sich dem Erwachsenendasein, jetzt auch bei Sempé zwischen Handyterror und Regionalfleisch, bei aller Gemeinheit, Traurigkeit und Verlogenheit noch immer Sympathisches abgewinnen lässt, beruhigt den Rezensenten. Jedenfalls, wenn Sempé die Feder schwingt.
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