Bilderbücher mit Botschaft findet Konrad Heidkamp eigentlich ganz "grauslich". Nicht aber das, ganz zur Überraschung des Rezensenten, der 23-Jährigen Engländerin Sarah Dyer. Ihre kleinen Teufel, die die Welt nach Belieben ein- und ausrollen, umdekorieren und weiße Flecke hinterlassen, müssen schnell erfahren, dass das Vereinnahmen von dem, was allen gehört, eigentlich keinen Spaß, sondern einsam macht. Heidkamp hat vor allem eines verblüfft: am besten bleiben dem Leser die weißen Seiten, die, auf denen die Teufel die Welt geraubt haben, in Erinnerung. Ansonsten, so der Rezensent, vermittelt die Autorin viele Botschaften, so die Verantwortung für die Umwelt, die Völkerverständigung und das Teilen der Backformen im Sandkasten.
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