Aus dem Schwedischen übersetzt von Angelika Kutsch. Mama Muh braucht Hilfe! Ein Pflaster und etwas Eis für die neugierigste Kuh der Welt. Aua, das tut weh! Mama Muh ist böse ausgerutscht. Zum Glück hat der Bauer ein extra großes Pflaster für sie. Aber was ist mit der Beule an ihrem Kopf? Ganz einfach: Mama Muh braucht etwas zum Kühlen. Und so macht sich die Krähe auf, um Eis zu besorgen. Doch als sie zurückkommt, hat sie kein Eis dabei - dafür aber schreckliche Bauchschmerzen. Was da wohl passiert ist?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.2006
Der Rezensentin Monika Osberghaus gefällt dieses schwedische Kinderbuch über eine abenteuerlustige Kuh, die trotz ihres eher kindlichen Entdeckungsdrangs Mama Muh heißt, besonders, weil es nicht mit der üblichen Moral von der Geschicht' aufwartet. Die Pointe der Erzählung ist eher "unlogisch, überraschend", Meinungsverschiedenheiten zwischen der Kuh und ihrer Freundin, der Krähe, werden ausgehalten und deren "soziale Defizite" nicht unter den Tisch gekehrt, wie sonst so oft in Kinderbüchern. Erwähnenswert findet Osberghaus auch die "geistreiche Übersetzung" von Angelika Kutsch, die die "komplexe Persönlichkeit" der Kuh zum Ausdruck bringt.
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