Mit Vignetten von Stefanie Jeschke. Friede, Freude, Gold im Garten? Eines Tages steht sie vor der Tür: Oma Cordula, Mamas Mutter aus dem Altersheim. Sie bringt die Familienidylle gehörig durcheinander und behauptet, im Garten sei ein Schatz vergraben. Und während der fröhlich losbuddelnde Henrik erstmal gnädig belächelt wird, fangen Loch für Loch auch Mama, Papa und die Schwester heimlich an zu graben. Irgendwann rücken sogar Stadtverwaltung und Anwohner mit ihren Schaufeln bis an die Grundstücksgrenze vor. Da muss es doch irgendwas zu holen geben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.04.2014
In Salah Naouras "Hilfe! Ich will hier raus!" löst eine biestige Großmutter erst in ihrer Familie und dann in der ganzen Stadt einen Goldrausch aus, als sie von drei Goldbarren erzählt, die ihr Vater im Garten verbuddelt haben soll, berichtet Verena Hoenig. Naoura führt in ihrer Geschichte zwar die Folgen von Gier und Habsucht vor, aber mit so viel Witz und Ironie, dass man nicht das Gefühl bekommt, einer Moralpredigt zu lauschen, lobt die Rezensentin. Und am Ende schmuggelt sich trotzdem die Botschaft ein, dass es wichtigere Schätze als Gold geben kann, verrät Hoenig noch.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…