Mit Fotos von Olaf Schubert. Sabriye Tenberken ist Gründerin und Leiterin des Blinden-Zentrums Tibet, an das auch der Erlös aus dem Verkauf dieses Buches gehen wird: Der kleine Tashi erzählt uns von Tibet, und wie es kam, dass er als blinder Junge in eine Schule gehen kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000
Ein Kinderbuch auch für Erwachsene, findet Hans Memminger. Das Schicksal des blinden tibetischen Jungen Tashi hat ihn bewegt. Tashi erzähle aus seinem Leben, seinem Alltag, berichte von seinen Träumen und über Tibet. Sein Schicksal steht für das vieler Kinder in dieser Welt, meint Memminger. Davon zu erfahren ist `für jeden von uns Denkanstoss zu helfen, wo immer es möglich ist`. Die Autorin - selbst blind - gebe hier ein gute Vorbild. Sie gründete in Tibet eine Blindenschule und entwickelte für die Kinder dort eine Blindenschrift (über ihr `bewundernswert beherztes Engagement` ist bei Kiepenhauer & Witsch ein weiteres Buch erschienen: `Mein Weg führt nach Tibet`). Der Rezensent ist aber nicht nur von Tashis Geschichte zutiefst beeindruckt, auch die großflächigen `eindrucksvollen` Fotos und die `geschickt ausgewählten` Sachinformationen machen dieses Buch für ihn besonders lesenswert.
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