Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch. Mit Illustrationen von Karen Krings. Cäcilies Beine sind unterschiedlich lang. Schon ihr ganzes Leben hinkt sie, kann nicht schnell rennen oder beim Sportunterricht mitmachen. Immer wieder wurde versucht, sie zu operieren, doch ohne Erfolg. Cäcilies Leben ändert sich, als eines Tages Melody in ihre Klasse kommt: Die beiden Mädchen werden beste Freundinnen. Aber Melody liebt es Fußball zu spielen und trainiert in jeder freien Minute. Wie soll Cäcilie da mithalten? Sie kann ja nicht Fußball spielen, nicht mal richtig laufen. Aber ist das eigentlich wichtig? Ein Buch über Fußball, Freundschaft und darüber, was es bedeutet, man selbst zu sein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2018
Fridtjof Küchemann scheint hellauf begeistert von Rose Lagercrantzs Kinderbuch. Kein Kitsch in der Geschichte um ein gehbehindertes Mädchen und ihre Gefühle, dafür ein feiner Ton und einfache Sätze für den kindlichen Blick, lobt Küchemann. Die Freundschaftsgeschichte, die ebenfalls in dem Buch steckt, findet der Rezensent herausragend, weil der Text die Begeisterung der Freundschaft mitteilt. Familienkonflikte gestalten, kann die Autorin auch noch, versichert Küchemann. Ein rundum ungewöhnliches Kinderbuch, so schreibt er.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.03.2018
Rezensentin Roswitha Budeus-Budde freut sich, dass Rose Lagercrantz in ihrem Erstlesebuch "Wozu hat man eine Freundin" die Geschichte nicht über die Didaktik vergisst. Mit Cäcilie haben die jungen Leser eine Heldin, die sich mit realistischen Kinderproblemen herumschlägt, lobt sie. Cäcilies neue beste Freundin Meoldy helfe ihr, selbstbewusster zu werden. So begeistert man Kinder fürs Lesen, ruft Budeus-Budde.
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