Die erste Biografie über den bekanntesten deutschen Theaterdirektor der Gegenwart - Bilanz und Ausblick zugleich. Es ist auch eine sehr persönliche Annäherung an das Leben und Werk Claus Peymanns, entstanden auf der Grundlage von über 30 Interviews mit dessen Freunden, Kollegen, Weggefährten und natürlich dem Meister selbst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Das Thema Kobergs, der als Theaterredakteur der Berliner Zeitung arbeitet, ist der Werdegang des Theaterregisseurs Claus Peymann bis zur Aufnahme der Arbeit am Berliner Ensemble und wird von Ralph Hammerthal hier ausführlich gewürdigt. Den Wertungen des Autors, dem er ein Schwanken zwischen "Faszination und kritischer Würdigung" bescheinigt, folgt er wohl nicht immer, erzählt aber dennoch viele Anekdoten und Theatergeschichten aus dem Buch nach. Besonders der engen und nicht unproblematischen Beziehung zwischen Peymann und Thomas Bernhard sowie der Beziehung des Regisseurs zu den Gefangenen der RAF in Stammheim räumt er dabei viel Platz ein. Insgesamt hat sich Hammerthaler trotz einiger Fehler, die er Koberg nachweist, von den hier gesammelten Gesprächen, Artikeln und Aufzeichnungen gern hineinziehen lassen in die Welt des Peymannschen Theaters und findet, dass dem Biografen durchaus "das Bild eines Lebens" gelungen ist.
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