Die Festgabe für den bekannten St. Galler Politkwissenschaftler Alois Riklin versammelt Aufsätze von namhaften Autoren aus sechs Ländern. Anhand konkreter Themen untersuchen sie die vielfältigen Bezüge der Politik zu Ethik, Geschichte, Recht und Kunst. Roland Kley liefert dazu ein Porträt Riklins und schildert damit eine Laufbahn, die exemplarisch das Webersche Thema "Politk als Beruf" illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.02.2001
Gelungen erscheint dem Rezensenten mit dem Kürzel "se" diese Festschrift. Sie bietet seiner Meinung nach, was der Herausgeber an dem zu ehrenden Politologen Alois Riklin schätzt: einen geisteswissenschaftlichen orientierten Überblick über alle Felder der Politologie, die eben nicht nur aus Hochrechnungen und Statistiken bestehe. In vier Abteilungen versammle sie Aufsätze zu "politikwissenschaftlich relevanten Themen im Spannungsfeld von Ethik, Geschichte, Recht und Kunst". Über die Qualität der Aufsätze kann man allerdings nur Gutes vermuten, da der Rezensent, politisch korrekt, nicht mehr als eine inhaltliche Wiedergabe ausgewählter Aufsätze bietet.
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