Robert Gilmour, Gerhard Schwarz (Hg.)

Freiheit und Fortschritt

Die Suche nach einem gemeinsamen Nenner
Cover: Freiheit und Fortschritt
NZZ libro, Zürich 2001
ISBN 9783858238863
Gebunden, 251 Seiten, 32,00 EUR

Klappentext

Zum Teil in englischer Sprache. Regelmäßig organisiert die schweizerisch-amerikanische Progress Foundation sogenannte "Economic Conferences" in Zürich: Vortragsveranstaltungen, bei denen je ein deutsch- und ein englischsprachiger Redner zu einem wirtschaftspolitischen oder wirtschaftsphilosophischen Thema Stellung nehmen. Eine Auswahl der interessantesten Vorträge aus den letzten Jahren wird hier nun versammelt - jeweils in der Originalsprache.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.06.2002

Die renommierten Wirtschaftsfachleute Meinhard Miegel, Manfred Rose, Alvin Rabushka, Manfred J.M. Neumann, Allan Meltzer, Jürgen SommerGerge Gilder Gerhard Schwarz, Deepak Lal und Albert Ritschel, Vortragende auf den "Economic Conferences" der schweizerisch-amerikanischen Progress-Foundation, sehen die Freiheit und den Wettbewerb durch den "umlagefinanzierten Vollkasko-Staat mit seiner politischen Geschenkewirtschaft" auch zur politischen Unterwerfung des Menschen beitragen, fasst der Rezensent Gerd Habermann provozierend mit Meinhard Miegel zusammen. Sie diskutieren unterschiedliche, sich möglicherweise ergänzende Besteuerungsmodelle der Zukunft, loten Funktionen des "autoritären Staates" aus - der nach George Gilder praktisch nicht mehr existiert, doch nach Gerhard Schwarz möglicherweise manchmal Notwendigkeit sei, um Reformen durchzusetzen - und Jürgen Sommer stellt für das Gesundheitswesen fest: "Nicht alles medizinisch-technisch Mögliche kann für alle gleichermaßen realisiert werden". Stellenweise überzeugend und in jedem Fall spannend ist diese Diskussion, so ist dem Tonfall des Rezensenten zu entnehmen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.02.2002

Einen seiner Ansicht nach überaus interessanten Sammelband bespricht der mit "pra" zeichnende Rezensent. Hochkarätige Autoren befassen sich hier mit Freiheit und Fortschritt und ihren Grundlagen. Je nachdem, welchem dieser Bereiche man die größere Bedeutung zumesse, fallen die Beiträge sehr unterschiedlich aus, und es finden sich manch gegenteilige Darstellungen in diesem Band, was zu einem überaus differenzierten Bild führt, so der Rezensent. Vor allem lobt er die Tatsache, dass ein "breites Spektrum von Themen" bearbeitet wird und die Autoren der Beiträge auch vor "provokanten Thesen" nicht zurückschrecken.