Aus dem Amerikanischen von Jürgen Neubauer. Wir sind eine Wohlstandsgesellschaft - eine glückliche Gesellschaft sind wir nicht. Stress, Angst und Unsicherheit bestimmen unser Leben auf der Jagd nach Geld und Erfolg. Schuld ist die einseitige Fixierung auf ökonomisches Wachstum, die Politik und Wirtschaft bestimmt. Mit seinem Blick auf das Glück der Menschen stellt sich Richard Layard radikal quer zu seiner Zunft und zur herrschenden Politik. Er macht konkrete und unbequeme Vorschläge für einen Politikwechsel. Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Studien geschrieben, ist sein Buch ein Plädoyer gegen die Herrschaft der Ökonomie über unser Leben, ein dringender Appell zum Handeln und eine neue große politische Vision, deren Kern das Glück der Gesellschaft ist.
Ursula März hat drei Bücher gelesen, die sich mit Aspekten von Armut und Reichtum, von Wohlstand und Verwahrlosung beschäftigen. In seinem Buch "Die glückliche Gesellschaft" macht der englische Wirtschaftswissenschaftler Richard Layard deutlich, dass "Geld allein nicht glücklich macht", was der Rezensentin zwar nicht neu ist, dem sie aber trotzdem uneingeschränkt zuzustimmen bereit ist. Der Autor zeige, dass Wohlbefinden sich aus "Milieu, Herkunft, Wohnort" und "Kommunikation" ergibt, so März überzeugt. Layard argumentiert, dass Wohlstand nur dann Glück verspricht, wenn er "gesellschaftliche Verbindlichkeit garantiert und produziert und die Rezensentin meint, dass die hohe Selbstmordrate von Lottomillionären diese Deutung untermauert.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…