Aus dem Amerikanischen von Jürgen Neubauer. Wir sind eine Wohlstandsgesellschaft - eine glückliche Gesellschaft sind wir nicht. Stress, Angst und Unsicherheit bestimmen unser Leben auf der Jagd nach Geld und Erfolg. Schuld ist die einseitige Fixierung auf ökonomisches Wachstum, die Politik und Wirtschaft bestimmt. Mit seinem Blick auf das Glück der Menschen stellt sich Richard Layard radikal quer zu seiner Zunft und zur herrschenden Politik. Er macht konkrete und unbequeme Vorschläge für einen Politikwechsel. Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Studien geschrieben, ist sein Buch ein Plädoyer gegen die Herrschaft der Ökonomie über unser Leben, ein dringender Appell zum Handeln und eine neue große politische Vision, deren Kern das Glück der Gesellschaft ist.
Ursula März hat drei Bücher gelesen, die sich mit Aspekten von Armut und Reichtum, von Wohlstand und Verwahrlosung beschäftigen. In seinem Buch "Die glückliche Gesellschaft" macht der englische Wirtschaftswissenschaftler Richard Layard deutlich, dass "Geld allein nicht glücklich macht", was der Rezensentin zwar nicht neu ist, dem sie aber trotzdem uneingeschränkt zuzustimmen bereit ist. Der Autor zeige, dass Wohlbefinden sich aus "Milieu, Herkunft, Wohnort" und "Kommunikation" ergibt, so März überzeugt. Layard argumentiert, dass Wohlstand nur dann Glück verspricht, wenn er "gesellschaftliche Verbindlichkeit garantiert und produziert und die Rezensentin meint, dass die hohe Selbstmordrate von Lottomillionären diese Deutung untermauert.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…